Till Hohmann (Deutschland)

Till Hohmann

Une Vache?

Schau schnell, denke schnell, esse schnell, lebe schnell, sterbe schnell.

Deutschland
2013
Aleksandra-Golebiewska---Chernobyl-(Poland)

Aleksandra Gołebiewska

Tschernobyl

Das Poster bezieht sich auf die Tschernobyl Katastrophe von 1986 und deutet auf negative Folgen der menschlichen Gesundheit hin.

Polen
2015
10_diedrichs

Matthias Diedrichs

Pure life

Nestlé ist Branchenführer im riesigen Markt der Flaschenwasser-Hersteller. Entgegen ihrem Image als umweltbewusster und ressourcenschonender Trinkwasserversorger, kauft Nestlé Nutzungsrechte an Wasservorkommen für wenig Geld, schließt die lokale Bevölkerung vom direkten Bezug der Ressource aus ‒ nur um ihnen anschließend das selbe Wasser, verpackt in Plastikflaschen, wieder zu verkaufen.

Dies alles geschieht zudem ohne Rücksicht auf die Umwelt, Beispielsweise wenn das Unternehmen die Quellen zusätzlich anbohrt um mehr Wasser als auf dem natürlichen Wege zu gewinnen. Dabei trocknen ganzen Landstriche aus, Ernten bleiben aus, ganze Ökosysteme sterben und Quellen haben keine Zeit sich wieder zu regenerieren.

In dem Bewusstsein, dass wahrscheinlich bereits 2025 ca. 3 Milliarden Menschen unter Wassermangel leiden werden, treibt Nestlé die Privatisierung und auch Monopolisierung dieser wichtigen Ressource stetig voran. Leider wird über dieses Thema nur sehr wenig berichtet und gesprochen.

Für mein Plakat habe ich das Logo von Nestlé der Realität angepasst, und den Slogan von „Good Food, Good Life“ zu „Control Water, Control Life“ umgewandelt. Wer das Wasser kontrolliert, kontrolliert das Leben.

Deutschland
2011
10_saberivand

Touraj Saberivand

Offrica

Everything is On, everybody is On, everywhere is On
I wish Africa was On.

Iran
2011
10_sakin

Onur Askin

UN climate change

The UN Has Lost All Credibility. United Nations climate summit turned to  war of the poor and the rich. Discrimination was made for interests of the rich at the summits.

Türkei
2011
Andrea Schulz & Christoph Engelhard (Deutschland) (2)

Andrea Schulz & Christoph Engelhard

Gehaltserhöhung

Trotz dem gesellschaftlichen Konsens zur Gleichberechtigung zwischen Frau und Mann, ist die tatsächliche Gleichbehandlung der Geschlechter immer noch nicht wirklich durchgesetzt. Es gibt viele versteckte und eher unauffällige Szenarien der Geschlechter-Diskriminierung, aber eine der augenscheinlichsten Ungerechtigkeiten ist die unterschiedliche Entlohnung von Frauen und Männern, die den gleichen Beruf ausüben. Und dies nur wegen einem kleinen körperlichen Unterschied der nicht zu beeinflussen ist und was noch viel wichtiger ist, in keinster Weise die Leistungsfähigkeit beeinträchtigt. Diesen gerade zu lächerlichen Zustand, wollen wir mit diesem Motiv ins rechte Licht rücken.

Deutschland
2013
Pedo

Nikodem PrEgowski

»Be a hero«

Sei aktiv, nimm wahr, sei guten Mutes, sei freundlich, sei bereit, sei schlau, liebe andere Menschen, übernimm Verantwortung, SEI EIN HELD!

Polen
2015
Die Farbe der Pflege (NIVEA Beauté, 1998) - Christian Richter - Deutschland

Christian Richter

Die Farbe der Pflege (NIVEA Beauté, 1998)

Immernoch sind sehr viele schädliche und krebserregende Stoffe, wie Parabene, Formaldehydabspalter (Diazolidinyl- und Imidazolidinyl-Urea), Propylene Glycol, Polyethylenglycol (PEG-Derivate) oder Alumninium in Kosmetikartikeln.
Geworben wird mit Pflege und Natürlichkeit, in Wirklichkeit ist es eher natürliches Rohöl.

Deutschland
2014
Kai Bergmann (Deutschland)

Kai Bergmann

Alles Lüge

Das Plakat-Motiv hat zwei Bedeutungsebenen:
Eine direkte, wenn das Poster – umgeben von Marketingbotschaften – an einer Plakatwand hängt.
Und eine erkenntnistheoretische, wenn es der kritischen Objektivitätsdefinition der »Radikalen Konstruktivisten« eine grafische Form gibt.
Aber ein gutes Plakat erklärt sich selbst.

D
2013
140603_PUTINOCCHIO_MADO_KLÜMPER

Mado Klümper

Putinocchio

Pinocchios Charakter, bekannt für Lügen und Geschichten erfinden, auf den russischen Präsidenten. Wladimir Putin projiziert.
Eine Persönlichkeit, die es schafft die ganze Welt zu betrügen. Ein wichtiges Beispiel ist die aktuelle Krise in der Ukraine.
Eine hinterlistige und scheinbar kooperative Einstellung kann manchmal grausamer sein, als sichtbare offene Brutalität.

Deutschland
2014
10_stettler

Andreas Stettler

Ein / Aus

Es ist ganz einfach:
Kopf einschalten – AKWs ausschalten.

Deutschland
2011
Maryam_Kaleghi Yazdi_Iran_2

Maryam Khaleghi Yazdi

Chernobyl’s Gifts

One of the most important question in the world that doesn’t have any answer is: How much does it cost to develop the world? Please see the costs at this poster and judge!

Iran
2012
David-Jimenez---Mut-zur-what-(Ecuador)

David Jimenez

Mut zur What

Das erste Mal, als ich etwas über den Wettbewerb hörte, dachte ich »Mut zur was?«, weil ich nicht verstanden habe, um was es ging. Später, als ich die Teilnahmebedingung las, habe ich die Bedeutung dieser drei Worte verstanden. Manchmal brodeln wir innerlich und besitzen Mut, aber wir sind uns nicht sicher, wie wir diese Wut umwandeln sollen, da wir keinen geeigneten Weg finden und eher dazu geneigt sind zu tun, was die Massen zu tun.

Ecuador
2015
Katja-Ivanchenko---Drohne(Germany)

Katja Ivanchenko

Drohne

Da wir alle ja eh schon gläserne Menschen sind, macht es den Bock auch nicht mehr fett wenn wir uns ungeniert und freizügig den Drohnen präsentieren. (ironie)

Deutschland
2015
Lea_Lippelt_Germany

Lea Lippelt

Handmade

Many of the things we wear are made by kids. Child labour is still an issue and should not be forgotten. This is what I want to draw attention to with my poster. Clothing sold in Germany may also be made by children. The dress I used, is meant to show that no matter how beautiful an item may be, it might come from a place that is just the opposite.

Deutschland
2012
10_bergemann

Steffen Bergemann

Fair play – FUCK OFF

Die Idee für mein Plakat entstand während der Präsidentschaftskandidatur Sepp Blatters für eine vierte Amtszeit als FIFA-Präsident.

Die FIFA stellt sich gerne als völkerverbindender, die Kulturen einender, Global Player dar. Was hinter verschlossenen Türen geschieht, hat allerdings nichts mit einem weltoffenen Unternehmen zu tun. Skurrile Entscheidungen werden von einem erlesenen Kreis von Funktionären getroffen: Die WM-Vergabe an Katar oder der Bau riesiger Stadien ohne nachhaltigen Nutzen für die Bevölkerung Südafrikas sind Beispiele dafür. Hier scheint es nur um das schnelle Geschäft und um maximalen Profit zu gehen. Die Korruptionsvorwürfe wollen nicht verstummen. Doch Kritik wird nicht geduldet, das System um jeden Preis erhalten.

Die Idee des globalen FAIR PLAY wird zum leeren Marketingversprechen. FUCK OFF ist meine Antwort darauf. Sie steht gleichzeitig für die Haltung der FIFA ihrem eigenem Claim gegenüber: Blatter hat ihn zu einer zynischen Worthülse degradiert.

Deutschland
2011
10_alloca

Michael Allocca

Standby Fukushima

Die Katastrophe für Mensch und Natur in Japan ist nur wenige Monate alt, aber medial weitestgehend schon wieder vergessen. Das Plakat soll uns das Schicksal und die noch ungeklärten folgen für Mensch und Natur wieder ins gedächtniss rufen. Zugleich weißt das Plakat auch darauf hin, das die atomare Katastrophe in fukushima nicht behoben quasi nicht “abgeschaltet” ist.

Deutschland
2011
Monosanto - Lena Thomaka - Deutschland

Lena Thomaka

Monosanto

Weltweit wird immer mehr industrielle Landwirtschaft betrieben. Ohne Rücksicht auf Risiken für Mensch und Natur werden Monokulturen aus genmanipuliertem Saatgut verwendet. Monsanto ist an dieser Entwicklung maßgeblich beteiligt.
Der Agrarchemiekonzern ist weltweiter Marktführer für Biotechnologien und verfügt über 90% der Patente, der derzeit angebauten genetisch veränderten Organismen.

Deutschland
2014
Henrik Tersteegen - „Modus Operandi“ (Germany)

Henrik Tersteegen

»Modus Operandi«

Die kapitalistische Verwertungslogik steuert uns zunehmend destruktiver auf den Abgrund der Selbstauslöschung zu. Der moderne Mensch verharrt in einer Haltung des passiven Aushaltens und der scheinbar bequemen Selbsttäuschung, wenn die Alternative eine notwendige Revolution wäre. Wir bleiben gelassen wie Hindukühe und betreiben business as usual.

Deutschland
2015
10_koepf

Tina Koepf, Nicole Kanschat, Sophia Goetschl

Rückgrat

Unsere Arbeit lässt sich schnell beschreiben: Dinge, die wir scheiße finden. Und die mussten einfach mal gesagt werden.
Da Wut in der Regel subjektiv ist haben wir Wörter aus unserem Sprachgebrauch, hauptsächlich Eigenkreationen, verwendet. Die verschobene Optik und die Farbigkeit unterstützen diesen Ansatz und machen agressiv/unruhig, wenn man das Plakat länger ansieht.

Deutschland
2011
3_gramlich

Götz Gramlich

Zwischen den Zeilen

Deutschland
2010
Mehdi_Pourian_Canada

Mehdi Pourian

Capitalism

As a graphic designer the basis of my art-work is often world issues that bother me. Recession is one of these matters for which I designed my poster titled Capitalism. Colorful hats are metaphors of a Capitalist society which invisibly deceives its members and as a result, economic pressure is born. The culture industry produces the cultural commodity which is the sale of similar mass produced goods. This industry produces these products based on the human perception of life. The net result is anti-enlightenment or public manipulation to ensure and limit independent thought, thinking, and judgment. All this is achieved by the culture industry while making the masses believe that this is new and exactly what they’re looking for. The result forces the public to conform to the system and capitalism at large and prevents critical thinking.

Kanada
2012
Peter_Brücker_Germany

Peter Brücker

Freedom

Immanuel Kant, Voltaire, David Hasselhoff, Joachim Gauck, James Doakes, …

Deutschland
2012
2014_Mut-zur-Wut_Jana-Hofmann_busy-bees

Jana Hofmann

Stiller Tod

Bienensterben ist etwas, das im Stillen passiert und wir uns nur selten ins Gedächtnis rufen. Und doch stellt sich die Frage, wie unsere Welt ganz ohne Bienen aussähe.

Deutschland
2014
Das Leben ist kein Schlachtfeld - Elham Hemmat - Iran

Elham Hemmat

Das Leben ist kein Schlachtfeld

Lösungen anstatt Kämpfen und Argumentieren!
In dieser Arbeit werden kämpfende Männer und Frauen mit Geflügel verglichen. Probleme sollten nicht kämpferisch gelöst werden, sondern friedlich durch Absprachen.

Iran
2014
10_kivkoski

Benjamin Kivkoski

Hass erzeugt Hass

Ein Zitat von Paul Ernst scheint mir ganz passend für mein Plakatmotiv zu sein. “Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten. Wie man selbst seinen Mitmenschen begegnet, so begegnen diese einem selbst. Das ist die zentrale Aussage des Plakats.

Deutschland
2011
10_becker

Clarissa Becker

Müllfisch

In einem riesigen Strudel im Nordpazifik kreisen derzeit etwa drei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle – Tendenz steigend. Neben den unmittelbaren und offensichtlichen Folgen für die Tierwelt sind die langfristigen Folgen für den Menschen, der am Ende der Nahrungskette steht, derzeit noch nicht geklärt. Fest steht: Dieser Müll bedroht das sensible Ökosystem der Meere und die Tiere, die in ihm leben und trotzdem auf dem Teller landen.

Deutschland
2011
Nevin Goetschmann (Schweiz)

Nevin Goetschmann

Leistung über Leben

Die Japaner haben sogar einen Namen dafür: Karojisatsu, Selbstmord durch Überarbeitung. Eine Gesellschaft die Leistung über Leben stellt ist nicht nur in Japan Teil der Realität geworden. Auch wenn wir bisher kein Wort dafür gefunden haben, müssen wir etwas verändern. Andererseits brauchen wir bald ein Wort. Daher ein Vorschlag: Wir sollten uns vom Leistungsdruck distanzieren und wieder mehr Wert auf unsere Lebensqualität legen.

Schweiz
2013
3_brechbuehl

Erich Brechbühl

Too Big

Schweiz
2010
Damla Polat (Schweiz)

Damla Polat

Plastic Ocean

Vom Menschen gemachte globale Katastrophe.

Schweiz
2013