Nicole Martin

#freepalestine

7. Oktober 2023: Ein weiteres Kapitel in einem jahrzehntelangen Völkermord.
Im Jahr 1947 schlugen die Vereinten Nationen die Teilung Palästinas in zwei Staaten vor: einen arabischen und einen jüdischen. Dem Plan zufolge sollten 1,3 Millionen Palästinenser 44 % des Landes erhalten, während 600 000 Juden 55 % erhalten sollten. Damit wären die Palästinenser zu einer Minderheit in ihrer eigenen Heimat geworden. Die beiden Staaten sollten wirtschaftlich miteinander verbunden werden, aber der arabische Staat und die palästinensische Führung lehnten den Plan ab. Er wurde nie umgesetzt.
Israel wurde gegründet, und es kam zum Krieg. Bis heute werden die Palästinenser aus ihren Städten und Dörfern vertrieben.

Deutschland
2025

Nevin Goetschmann

Leistung über Leben

Die Japaner haben sogar einen Namen dafür: Karojisatsu, Selbstmord durch Überarbeitung. Eine Gesellschaft die Leistung über Leben stellt ist nicht nur in Japan Teil der Realität geworden. Auch wenn wir bisher kein Wort dafür gefunden haben, müssen wir etwas verändern. Andererseits brauchen wir bald ein Wort. Daher ein Vorschlag: Wir sollten uns vom Leistungsdruck distanzieren und wieder mehr Wert auf unsere Lebensqualität legen.

Schweiz
2013

Sarah Göbels

Tolerated

Toleranz ist ungleich Akzeptanz.

Sie erfordert keinen Respekt, Empathie oder Perspektivwechsel, sondern verweist auf ein Machtgefälle.

Die tolerierte Person wird zum Schweigen gebracht. Sie ist abgestempelt.

Deutschland
2018

Elisabeth Articus

Ei klaut Daten

Datenklau im Internet.

Deutschland
2015

Mario Kupcevsky

Maybe it’s yourself?/(Blame Loop)

Wir beschuldigen gerne die Anderen aber…

Die anderen verschmutzen die Umwelt aber… ich verzichte nicht auf Plastik Becher, Langstreckenflüge und mein Auto.

(Vor allem die braune Suppe keift und kreischt immer gegen andere und spielt sich empört auf, wenn ihre eigenen Vergehen aufgedeckt werden).

 

Deutschland
2018

Uli Schoedel

Artgerechte Haltung

Ach wie schön ist doch die Freiheit
im selbst gewählten Käfig.

Deutschland
2011

Laura Holst & Carolin Eberhardt

Technopolymeer

Im Jahr 2050 könnte 3x mehr Plastik im Meer schwimmen als Fische. Bereits jetzt gibt es in weiten Teilen des Meeres bereits 6x mehr Plastik im Wasser als Plankton und etliche Seevögel, sowie Meeressäuger verenden durch den Kontakt mit Plastikabfällen. Eine einzelne Plastikflasche benötigt 450 Jahre um sich im Meer zu zersetzen, sie löst sich allerdings nie ganz auf, sondern zerteilt sich nur in kleine, kaum sichtbare Plastik-Partikel.

Wir müssen überdenken wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Die Menschen sollten für dieses Thema sensibilisiert werden, denn es betrifft jeden von uns!

Deutschland
2019

Clarissa Becker

Müllfisch

In einem riesigen Strudel im Nordpazifik kreisen derzeit etwa drei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle – Tendenz steigend. Neben den unmittelbaren und offensichtlichen Folgen für die Tierwelt sind die langfristigen Folgen für den Menschen, der am Ende der Nahrungskette steht, derzeit noch nicht geklärt. Fest steht: Dieser Müll bedroht das sensible Ökosystem der Meere und die Tiere, die in ihm leben und trotzdem auf dem Teller landen.

Deutschland
2011

Sebastian Schellenberger

Happy Holidays

Das Bewusstsein für den Klimawandel wächst. Wir sind zwar langsam bereit kleinere Einschränkungen in unserem Alltag in Kauf zu nehmen, drücken aber weiterhin beide Augen zu, wenn es um Dinge geht auf die wir ungern verzichten wollen. Viele Leute fahren mit dem Öffentlichen Nahverkehr zur Arbeit, buchen dann jedoch einen Transatlantikflug zu ihrem Hippie-Urlaub in Thailand. Das ist jedoch nur die Spitze des schmelzenden Eisbergs. Fliegen ist die klimaschädlichste Art des Reisens und dennoch macht der weltweite Flugverkehr nur 2% des Jährlichen CO2-Ausstoßes aus. Um den Klimawandel zu verhindern, müssen wir größer denken als Bio zu kaufen.

Deutschland
2019

Erik Brandt

Go Sing

USA
2010

Joris Scholz

Krieg zahlt sich aus

Bomben fallen, Menschen fliehen, Städte zerbrechen – Krieg ist die pure Katastrophe. Für Millionen bedeutet er Schmerz, Verlust und Angst. Doch nicht für alle. Es gibt jene, die am Leid verdienen: Aktionäre, deren Investitionen in Rüstungskonzerne Höchstgewinne bringen. Staatschefs, die unter dem Deckmantel des Friedens Rohstoffe und Macht sichern. Banken, die mit Krediten für Waffengeschäfte ihren Profit vermehren. Solange man mit Krieg Geld verdienen kann, warum sollte es dann Frieden geben?

Deutschland
2025

Melk Imboden

Gulf

Schweiz
2010

Tim Sonntag

Angela, the hustle is real.

Egal ob bei der Regierungsbildung á la »Groko«, ein weiterer Ruck Richtung Überwachungsstaat oder die Gesetzesänderung zur Eheschließung gleichgeschlechtlicher Paare, Angela Merkel ist immer wieder für Überraschungen zu haben.

Deutschland
2018

Andrea Schulz & Christoph Engelhard

Wo zum Henker

Die Todesstrafe ist ein kontroverses Thema. Trotz unserer weltweit humanistisch geprägten Gesellschaft, gibt es immer noch Länder die den geradezu mittelalterlichen Weg der Bestrafung bestimmter Verbrechen durch den Tod des Beschuldigten zu sühnen versuchen. Die Frage wie es gerecht sein kann ein Unrecht wie den vorsätzlich herbeigeführten Tod eines Menschen durch gleiches Unrecht zu vergelten, ist etwas was für uns nicht zu akzeptieren und erst recht nicht nachzuvollziehen ist. Wir denken, dass bei gründlichem und gewissenhaftem Nachdenken jeder Mensch zu diesem Schluss kommen sollte. Der Fakt, dass es hier bei uns in Deutschland nicht mehr zu so unmenschlicher Bestrafung kommt, sollte nicht dazu führen, dass man aus den Augen verliert, dass in vielen Ländern der Erde immer noch so verfahren wird.

Deutschland
2013

Lennart Hoes

Die Zähne zeigen

Die Idee war, einen positiven Gesichtsausdruck, bei dem man die Zähne sieht, zu zeigen, weil es Mut braucht dies zu tun. Haben Sie schon einmal versucht stumpf Ihre Zähne zu zeigen, um etwas zu erreichen? Meistens ist es die Mühe wert.

Deutschland
2014

Luís Veiga

kkkkk

Trump repräsentiert jegliche Art von Extremismus. Das steht über der Politik als Grundanstand an Menschlichkeit. Integrität, Treue, Ehre. Trump hat Arme, Latinos, Afroamerikaner, Asiaten, Immigranten und weitere Minderheiten diskreditiert und angegriffen. Er hat Menschen mit Behinderung öffentlich beleidigt. Er nennt Frauen „fette Schweine“, „Hunde“, „Schlampen“ und „widerliche Tiere“. Er rühmt sich damit „die Sache beim Namen zu nennen“, ohne zu erwähnen, worauf diese Vorurteile wirklich fußen.

Es ist sehr ernst: Das mächtigste Land der Welt hat einen Faschisten zum Präsidentschaftskandidat und Republikanischen Vertreter ernannt, der vielleicht nächster Präsident der Vereinigten Staaten wird. Mein Poster ist als Satire auf „kkk“ (Ku-Klux-Klan) zu verstehen, hier durch eine „Dunce Cap“ (Narrenkappe mit Eselsohren) dargestellt und der in der Internetsprache verwendeten „kkkkk“ für schallendes Gelächter.

Portugal
2016

Dariush Allahyari

War Notes!

Für einige Regenten der Welt ist Krieg dasselbe wie Musik, die sie spielen, wann immer sie wollen, ohne die Konsequenzen zu bedenken. Das hat zur Folge, dass unzählige Zivilisten und Soldaten ohne jeglichen Grund sterben!

Iran
2016

Maike Schweikhard

Die Prinzessin

Die selbstbestimmte Nachricht kommuniziert eine klare Botschaft für die Emanzipation der Mädchen und Frauen. Die kindliche Handschrift drückt aus, dass wir die Sicht auf weibliche und männliche Geschlechterrollen bereits im frühen Alter lernen und sie für künftige Gleichberechtigung und Chancengleichheit auch hier schon aufgelöst werden kann.

Deutschland
2021

Lena Apelt

Kieler Plastik

Überall auf der Welt sterben  millionen Vögel und hunderttausend Meerestiere durch Abfälle in den Ozeanen. Viele der Tiere verwechseln Kunststoffpartikel mit Nahrung und verhungern, den Magen voller Plastik. Zum Beispiel sterben 95% der Sturmvögel mit Kunststoff im Magen (27 Partikel pro Tier).
Ich zitiere ein Poster von Pierre Mendell für die „Kieler Woche“, einer Segelregatta und ein großes Volksfest am Deutschen Meer. Ich änderte den Text und ersetzte die Papier-Segel mit Kunststoff-Segel.

Deutschland
2014

Laura Lauber

Den Alltag hinter sich lassen

In dieser absurden, aber realen Situation prallen Welten aufeinander: Touristen, die Vergnügen und Entspannung suchen und flüchtende Menschen, die ihr Leben riskieren, um einem Alltag, der durch Krieg, Verfolgung und Not geprägt ist, zu entkommen. Eine Szene in der das Leid der „Fremden“ nicht länger ignoriert werden kann. Auch stellt sich die Frage, warum den Schutzsuchenden eine legale und sichere Einreise verwährt wird.

Deutschland
2016

Annika Hänni

We Will Grill A Ball

No description!

 

 

Schweiz
2017

Jan Luzar

Presse

Die Medien versorgen uns täglich mit Informationen aus der ganzen Welt. Ob Flugzeugabsturz oder Brustvergrößerung, nichts bleibt unerwähnt. Aufgrund der immensen Menge an Informationen bleibt kaum mehr Zeit diese zu hinterfragen. Ist das wirklich geschehen? Ist das Bild echt? Von wem stammt der Beitrag? Wie ausführlich wurde recherchiert? Ist die Aussage richtig? Wir sollten nicht Alles ohne Weiteres glauben was uns die Medien vorsetzten.

Deutschland
2015

Leonie Brandmüller

Bubbles

Die sozialen Medien füttern uns ununterbrochen mit neuen Inhalten. Algorithmen filtern und verstärken dabei bereits bestehende Meinungen. Wir befinden uns in einer Informationsblase, der wir nicht entkommen können.

Deutschland
2021

Matthias Diedrichs

Pure life

Nestlé ist Branchenführer im riesigen Markt der Flaschenwasser-Hersteller. Entgegen ihrem Image als umweltbewusster und ressourcenschonender Trinkwasserversorger, kauft Nestlé Nutzungsrechte an Wasservorkommen für wenig Geld, schließt die lokale Bevölkerung vom direkten Bezug der Ressource aus ‒ nur um ihnen anschließend das selbe Wasser, verpackt in Plastikflaschen, wieder zu verkaufen.

Dies alles geschieht zudem ohne Rücksicht auf die Umwelt, Beispielsweise wenn das Unternehmen die Quellen zusätzlich anbohrt um mehr Wasser als auf dem natürlichen Wege zu gewinnen. Dabei trocknen ganzen Landstriche aus, Ernten bleiben aus, ganze Ökosysteme sterben und Quellen haben keine Zeit sich wieder zu regenerieren.

In dem Bewusstsein, dass wahrscheinlich bereits 2025 ca. 3 Milliarden Menschen unter Wassermangel leiden werden, treibt Nestlé die Privatisierung und auch Monopolisierung dieser wichtigen Ressource stetig voran. Leider wird über dieses Thema nur sehr wenig berichtet und gesprochen.

Für mein Plakat habe ich das Logo von Nestlé der Realität angepasst, und den Slogan von „Good Food, Good Life“ zu „Control Water, Control Life“ umgewandelt. Wer das Wasser kontrolliert, kontrolliert das Leben.

Deutschland
2011

Felix Kind & Lukas Rösener

Kltrkrzng

Die deutsche Bundesregierung will massive Einsparungen im Bundeshaushalt vornehmen, um die Schuldenbremse einzuhalten. Ausgerechnet der Kultursektor leidet besonders darunter, denn die Sparmaßnahmen werden große Lücken hinterlassen. Viele Kultureinrichtungen müssen sogar um ihre Existenz fürchten.
Kunst und Kultur sind für eine vielfältige und offene Gesellschaft jedoch unverzichtbar.

Deutschland
2025

Chen Jie

Die Früchte des Krieges

Dieses Kunstwerk verwendet die Form traditioneller chinesischer Tuschemalerei, um Trauben aus Granaten und Stacheldraht darzustellen – als Symbol dafür, dass die Folgen des Krieges wie bittere Früchte nur Leid und Kummer bringen. Dies steht in scharfem Kontrast zur Süße, die man normalerweise mit Trauben assoziiert, und verschmilzt zwei gegensätzliche Empfindungen zu einer einzigen. Es lädt den Betrachter ein, „die bittere Frucht des Krieges“ zu kosten – ein Plädoyer für Frieden und Konfliktvermeidung.

China
2025

Timo Meyer

If it bleeds, it leads

Action und Panik haben sich im Nachrichtengeschäft schon immer am besten verkauft, ganz nach dem Motto “If it bleeds, it leads”. Was mich enorm stört, ist dabei jedoch die immer aktivere Rolle der Nachrichtensender, die sich längst nicht mehr auf die reine Berichterstattung beschränken. Statt nur zu beobachten, betätigen sie oftmals sozusagen selbst den Abzug – ohne Rücksicht auf Verluste.

Deutschland
2011

Thomas Steiner

Consume

Das Plakat ist eine Kritik an der gegenwärtigen Konsumgesellschaft und deren Auswirkungen auf das Individuum als Endverbraucher.

Schweiz
2019

NEU Designbüro

I know i haven’t updated in a while

Das Plakat setzt sich kritisch mit dem Phänomen der Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken auseinander.

Überspitzt stellt es das Gefühl des Identitätsverlustes bei Online-Abstinenz dar.

Deutschland
2017

Björn Karnebogen

Die Wahrheit über Atomkraft

Nein danke.

Deutschland
2017