Minghao Zong

The Light

Licht als Symbol für Leben, Glück, Hoffnung, Gerechtigkeit und Heiligkeit, vermittelt der Menschheit den herrlichsten und spektakulärsten Eindruck. Während es eine leitende Rolle hat, kann es auch die instinktive Aufregung und Freude an allen Dingen des Lebens hervorrufen. Aber wir sind mit dem Handy in der Hand zu Hause, wo ist also die Hoffnung der Menschheit geblieben? Wohin führt uns dieses Licht? Vielleicht in die nächste Generation.

China
2021

Lea Lippelt

Handmade

Many of the things we wear are made by kids. Child labour is still an issue and should not be forgotten. This is what I want to draw attention to with my poster. Clothing sold in Germany may also be made by children. The dress I used, is meant to show that no matter how beautiful an item may be, it might come from a place that is just the opposite.

Deutschland
2012

Christopher Scott

Dead Leaf

A dead leaf in the shape of South America and the holes in the leaf represent the deforestation in the Amazon rainforest.

Irland
2011

Delin Zeng

Erpressung

Der Frieden ist durch den Krieg bedroht, im Krieg gibt es keinen Frieden.

China
2023

Leander Aßmann

Überwachungserlass

YES WE SCAN! Klingt ganz richtig, aber ist es offensichtlich nicht. Präsident Obama hat seine eigentliche Behauptung tragischerweise über Nacht geändert, als die Wahrheit ans Licht kam. Achten Sie auf die Lücke!

Deutschland
2014

Jiang Yinggui

What do we need?

What we need is the Statue of Liberty or the same God like Chairman Mao! What do we really need: Freedom? Democracy? Or a common culture of the world? I combined the Chinese and Western symbols to express the embarrassment of a reality show that brings all the confusion of the cultural differences.

China
2012

Jana Hofmann

Stiller Tod

Bienensterben ist etwas, das im Stillen passiert und wir uns nur selten ins Gedächtnis rufen. Und doch stellt sich die Frage, wie unsere Welt ganz ohne Bienen aussähe.

Deutschland
2014

Marcel Réz

Ungleichheit

Das Plakat thematisiert soziale Ungerechtigkeit. In einer von hartem Wettbewerb geprägten Welt, ist derjenige am mächtigsten, der am meisten Geld und Einfluss sichern kann. Diese “superiors” können ihre Macht auch einfacher ausüben, um so die Ungerechtigkeit zu erhalten und zu fördern.

 

Ungarn
2018

Erendida Mancilla

Der Schrei H2O

Das Poster handelt vom Kampf um Wasser, der wichtigsten der natürlichen Ressourcen. Wasser ist der Grundstein des Lebens. Das Plakat soll wachrütteln, hinsichtlich der Verschwendung und des Missbrauchs dieser wichtigen Ressource. Sollten wir das Wasser nicht schützen, dann wird es in absehbarer Zeit soweit verbraucht und verschmutzt sein, dass es für uns unbrauchbar werden wird. Dieses Plakat ist ein Hilfeschrei.

Mexiko
2018

Finn Reimer

Wir sind das Volk

Eine politische Parole, die während der Montagsdemonstrationen 1989/1990 als Sprechchor gerufen wurde, um gegen die DDR-Regierung zu protestieren.

Heutzutage nutzt die breite Masse hauptsächlich das Internet als Mittel zu Protest und Meinungsäußerung. Über Online-Petitionen, Kommentarspalten und Like-Buttons findet jederzeit und unmittelbar Einflussnahme aller Art statt. Das Plakat visualisiert mithilfe einer Menge von Mauszeigern diese veränderte Form der Demonstrationskultur und zeigt so, wie sich mithilfe des Internets aus einer Vielzahl von Einzelpositionen ein Meinungsbild formt.

Deutschland
2017

Björn Karnebogen

Die Wahrheit über Atomkraft

Nein danke.

Deutschland
2017

Ronald Reinicke

CO2

Der erhöhte CO2-Ausstoß bedroht die ganze Welt. Die grafische Kombination von Globus und der chemischen Formel für CO2 wird auf der ganzen Welt verstanden – und zwar von Tätern und Opfern.

Deutschland
2021

Elina Pyrohova

Privacy?

Das Aufblühen der sozialen Medien hat zu einer globalen Verschiebung in der Wahrnehmung der Privatsphäre geführt. Im Alltag normalisiert, lassen uns ständige Verletzungen der Vertraulichkeit fragen, wo die Grenze ist, die das Private vom Öffentlichen trennt. In diesem Strudel des Zweifels und der Vorsicht spüren wir immer und überall die ständige Präsenz von jemand anderem. Jemandem, der uns beobachtet.

Ukraine
2021

Lex Drewinski

Kein Titel

Das Poster richtet sich gegen Tierquälerei. Während der Wolf für Tiere im Allgemeinen steht, symbolisieren die Tanzschritte die Leichtigkeit und den Zynismus mit welchem der Mensch dies tut.

Deutschland
2014

Philipp Niemeyer

Ich kann dich nicht mehr sehen

Städte auf aller Welt werden immer unsichtbarer. Unsichtbarer vom Smog, der uns umgibt. Smog, den wir produzieren, um immer höhere Ziele zu erreichen. Smog, der uns unsere Lebensgrundlage raubt, alles hässlich und krank macht, solange bis wir uns nichtmehr sehen können.

Deutschland
2017

Laura Lauber

Den Alltag hinter sich lassen

In dieser absurden, aber realen Situation prallen Welten aufeinander: Touristen, die Vergnügen und Entspannung suchen und flüchtende Menschen, die ihr Leben riskieren, um einem Alltag, der durch Krieg, Verfolgung und Not geprägt ist, zu entkommen. Eine Szene in der das Leid der „Fremden“ nicht länger ignoriert werden kann. Auch stellt sich die Frage, warum den Schutzsuchenden eine legale und sichere Einreise verwährt wird.

Deutschland
2016

Darry Landberg

Not being normal is awesome

Wir leben in Zeiten, in denen gesellschaftliche Normen überdacht und erweitert werden, was erstaunlich und vielversprechend ist. Als ich jedoch einige Artikel über die sich erweiternde Definition von Normalität las, dachte ich, dass es immer Individuen geben würde, die nicht in das neue Normalitätsparadigma passen würden. Ich glaube, es gibt einen Haken in dieser Diskussion: Indem wir normal definieren, heben wir auch unsere Unterschiede hervor. Die Idee dieses Posters war also, zu zeigen, dass es auch eine unglaubliche Erfahrung sein kann, nicht dazuzugehören, und dass es nichts Abnormales ist, nicht normal zu sein. Das Poster ist ein wenig ironisch, da die Kreatur ihren eigenen Schwanz anzündet (oder ihn beißt, die Interpretation bleibt den Betrachtern überlassen). Das Poster wurde von Hand mit Acryl auf Papier gezeichnet.

Russland
2021

Aurore Huberty

Wo die Wände aus Pappe sind

Dieses Plakat macht sichtbar, was die Welt oft zu verbergen versucht: Obdachlosigkeit, Slums und Favelas. Tausende solcher Orte existieren weltweit – von der Gesellschaft an den Rand gedrängt. Durch kräftige Farben und überlagerte Kompositionen rücke ich sie ins Licht – als Symbol für das enge, überfüllte Zusammenleben. Die begrenzte Plakatgröße steht für den mangelnden Raum. Überlagerte Rechtecke markieren die viel zu kleinen Lebensflächen. Die verstreute Typografie symbolisiert Menschen, die auf der Suche nach Stabilität, in Bewegung sind und an eine nachhaltige Zukunft glauben. Diese Arbeit ist ein Appell, hinzusehen – denn hinter jedem ungewöhnlichen Zuhause steht ein Mensch.

Schweiz
2025

Abdelhamid Ameur

Gender Cake Gap

Wer mag denn schon kein Kuchen?

Deutschland
2018

Chris Chew

Scheiß aufs Lohngefälle

2015 haben Frauen durchschnittlich 79 Cent verdient, während Männer einen Dollar für Ihre Arbeit bekamen. Dieses Poster stellt zum einen (metaphorisch) die US-Statistik dar, es soll darüber hinaus aber auch auf die unzähligen Ungleichheiten hinweisen, die Frauen in der Arbeitswelt erfahren. Zur ungerechten Bezahlung sind Arbeitstätige in der ganzen Welt sexueller Nötigung, einseitigen Dresscodes, fehlenden Zahlungen und/oder adäquate Familienurlaube ausgesetzt.

USA
2016

Lea Boberschmidt

Eisschmelze

Unser Eis schmilzt so schnell wie nie und das hauptsächlich ausgelöst von unserem massenhaften CO2-Ausstoß. Die Klimaerwärmung zeigt sich in einigen schwerwiegenden Folgen, wie beispielsweise das rasante schmelzen der Gletscher.

Wenn wir nicht bald anfangen umweltbewusst zu handeln, werden unsere aufgeschobenen Probleme zu zukünftig existenziellen Ängsten.

Deutschland
2019

Tanya Teibtner

Klimawandel

Schuld sind immer nur die Anderen. Hier die vier einflussreichsten Länder der Welt (von links: China, Vereinigten Staaten Amerikas, Deutschland und Russland) und ihr Umgang mit dem Klimawandel.

Deutschland
2018

Max Hathaway

Dummy

Mach was Du willst, nach mir die Sintflut, die anderen gehen mich nichts an.

Deutschland
2017

Michael Allocca

Standby Fukushima

Die Katastrophe für Mensch und Natur in Japan ist nur wenige Monate alt, aber medial weitestgehend schon wieder vergessen. Das Plakat soll uns das Schicksal und die noch ungeklärten folgen für Mensch und Natur wieder ins gedächtniss rufen. Zugleich weißt das Plakat auch darauf hin, das die atomare Katastrophe in fukushima nicht behoben quasi nicht “abgeschaltet” ist.

Deutschland
2011

Sophia Pantev

Gesichtsbuch

Facebook wird immer mehr zu einem festen Bestandteil alltäglicher Kommunikation, doch wird dieses soziale Netzwerk oft eher unreflektiert genutzt. Neben anderen negativen Aspekten fiel mir vor allem die dortige Definition und der Umgang mit dem Wort »friend«, also »Freund« auf. Funktioniert Facebook nicht unter anderem, wie der Name schon sagt, als »Gesicht(sammel)buch«? Wie viele Menschen in seiner Freundesliste kennt man wirklich?

Deutschland
2011

Niklaus Troxler

Steuerflucht in die Schweiz

In den letzten Jahren ist das Thema “Steuerflucht” ein zentrales Thema in den Deutschen Medien. Auf meinem Plakattext vermisst man 2 Buchstaben: CH – das Kürzel für Schweiz.

Schweiz
2013

Daniela Müller

Tonspur

Ein Marderhund, lebendig gehäutet in einer Pelzfarm: Seine Schreie von einer Tonaufnahme isoliert und visualisiert.

Deutschland
2016

Oleksandr Parkhomovskyy

Stop Global Worming

Die Gefahr der globalen Erwärmung wird übertrieben wie unterschätzt. Dies ist eine Erinnerung, es nicht zu ernst zu nehmen, aber auch nicht komplett auszublenden.

Deutschland
2015

Till Hohmann

Une Vache?

Schau schnell, denke schnell, esse schnell, lebe schnell, sterbe schnell.

Deutschland
2013

Katharina Gschwendtner

Multitouch-Algorithm

Die Wolke ist mein Freund. Die Welt ist ein Fenster.
Ein Click-Swipe-Zoom-Quit-Shift-Finger ist mein Körper.
Es ist das rosa Leuchten, nach dem ich mich sehne, wenn ich KAUFEN drücke.

Deutschland
2021