Designbüro Frankfurt
nein!
Lebensmittel in Deutschland sind zu billig (besonders im Vergleich zu anderen Ländern), dennoch gibt es Menschen die sich dauernd über die Preise beschweren.
– Sagt nein! zu ja!
Deutschland
2013
Jana Hofmann
Stiller Tod
Bienensterben ist etwas, das im Stillen passiert und wir uns nur selten ins Gedächtnis rufen. Und doch stellt sich die Frage, wie unsere Welt ganz ohne Bienen aussähe.
Deutschland
2014
2xGoldstein
Konstruktiver Wandler
Deutschland
2010
Jan Aniobi
Diskutieren statt plakatieren!
Das Plakat greift die Gestaltung von typischen deutschen Verbotsschildern auf.
Signalwirkung und Befehlsform werden beibehalten auch um mit den Sehgewohnheiten zu spielen. Das Verbot „Diskutieren statt plakatieren!“ spielt direkt auf das Plakatierverbot an und ist als Aufforderung auf geistiger Ebene zu verstehen: Hin zu einer differenzierten Diskussionskultur und Weg von Schubladendenken und Slogans.
Deutschland
2016
Reza Abedini
Unity in Diversity
Iran
2010
Rahul Nair
Commitment
Every day we have to make many decisions of varying importance. Thanks to e-mail and social media, we are flooded with information and a multitude of more choices. So how can we make the best decision? Do we have the courage to commit ourselves to a decision? Or should we postpone, or even just ignore it? Perhaps with a self-justification that ‘maybe’ a better choice may present itself in the future? This solution seems simple enough for us but yields no added value to the people affected, or does it? For my part I can say that it even pisses me off major league. A ‘maybe’ in itself is not evil and often essential. But it has mutated into a state of mind and a justification towards inaction. Beyond a doubt, this is dangerous. So snap out of lethargy and indifference, make a stand for things that matter and start committing yourselves to your convictions.
Deutschland
2012
Victor Santos
Cannibal Economy
The motive: the periodical capitalist crisis dramatic shows, that for this profit economic system of the human being is disposable, the life of millions is a throwaway to “save” a tiny group of banks and companies.
Mexiko
2012
Touraj Saberivand
Offrica
Everything is On, everybody is On, everywhere is On
I wish Africa was On.
Iran
2011
Brid Hofmann
Multiple Choice
Seit vielen Wochen und Monaten dominieren die immer aberwitziger werdenden Schleifen und Haken der britischen Farce um den Brexit die europäischen Nachrichten und blockieren den Platz für weitere, ggf. viel dringlichere Themen. Dass die führenden Politiker einfach zugeben, dass man sich ziemlich verrannt hat, scheint keine Option zu sein. Manche angedachten Vorschläge sind inzwischen verwässert und wirken fast beliebig. Eine Abstimmung ist eine Abstimmung? Manchmal ist es besser, an den Ausgangspunkt zurück zu gehen.
Deutschland
2019
Kathrin Scheller
Billigflieger
Wochenendtrips und Shoppingausflüge zum Discounterpreis. Was in Europa heutzutage zum Lifestyle gehört, schadet dem Klima enorm. Und dennoch wird heute so viel geflogen wie noch nie. Ein wesentlicher Grund dafür sind die viel zu tiefen Flugticketpreise – bei dieser Preispolitik zahlt das Klima drauf.
Schweiz
2019
Ivan Tanús
Ich fürchte mich davor, wenn mein Vater heim kommt!
Mein Poster soll die Angst von Kindern vor dem Missbrauch durch die eigenen Väter darstellen. Das Poster entspricht dem Stiefel des Vaters, in dem Moment, in dem er heim kommt und gleichzeitig der Tür mit den ängstlichen Augen des Kindes.
Mexiko
2016
Clarissa Becker
Müllfisch
In einem riesigen Strudel im Nordpazifik kreisen derzeit etwa drei Millionen Tonnen Kunststoffabfälle – Tendenz steigend. Neben den unmittelbaren und offensichtlichen Folgen für die Tierwelt sind die langfristigen Folgen für den Menschen, der am Ende der Nahrungskette steht, derzeit noch nicht geklärt. Fest steht: Dieser Müll bedroht das sensible Ökosystem der Meere und die Tiere, die in ihm leben und trotzdem auf dem Teller landen.
Deutschland
2011
Steffen Bergemann
Fair play – FUCK OFF
Die Idee für mein Plakat entstand während der Präsidentschaftskandidatur Sepp Blatters für eine vierte Amtszeit als FIFA-Präsident.
Die FIFA stellt sich gerne als völkerverbindender, die Kulturen einender, Global Player dar. Was hinter verschlossenen Türen geschieht, hat allerdings nichts mit einem weltoffenen Unternehmen zu tun. Skurrile Entscheidungen werden von einem erlesenen Kreis von Funktionären getroffen: Die WM-Vergabe an Katar oder der Bau riesiger Stadien ohne nachhaltigen Nutzen für die Bevölkerung Südafrikas sind Beispiele dafür. Hier scheint es nur um das schnelle Geschäft und um maximalen Profit zu gehen. Die Korruptionsvorwürfe wollen nicht verstummen. Doch Kritik wird nicht geduldet, das System um jeden Preis erhalten.
Die Idee des globalen FAIR PLAY wird zum leeren Marketingversprechen. FUCK OFF ist meine Antwort darauf. Sie steht gleichzeitig für die Haltung der FIFA ihrem eigenem Claim gegenüber: Blatter hat ihn zu einer zynischen Worthülse degradiert.
Deutschland
2011
Björn Karnebogen
Dopelympics
Es scheint so viel gedopt zu werden in der Welt des Sports und der Olympischen Spiele, dass ich es für nötig hielt den ikonischen Ringen eine ehrliche Überarbeitung zuteilwerden zu lassen.
Deutschland
2017
Timm Henger
Safety First
Die alte Redewendung »Das Kind mit dem Bade ausschütten« beschreibt Situationen in denen man übereifrig mehr tut als richtig wäre.
Deutschland
2015
Javier Pérez
Die Grausamkeit der weiblichen Beschneidung
Die weibliche Beschneidung stellt eine schreckliche Situation für Frauen dar, besonders in Afrika.
Bei dieser Prozedur werden Messer, Rasierklingen und Scheren benutzt.
Ecuador
2013
Vivien Staff
Die Leere kotzt mich an
Wohn- und Gewerbeflächen in Städten sind rar und teuer. Für eine nachhaltige Stadtentwicklung ist der Umgang mit Ressourcen essenziell, zu denen auch der Gebäudebestand zählt. Dieser verfügt nicht nur über einen gesellschaftlichen oder rationalen Wert, sondern stellt auch einen Raum für Möglichkeiten, für neue Ideen der Nutzung dar. Durch Einsatz, Engagement und aktives Handeln können neue attraktive Nutzungsstrukturen eröffnet werden.
Es muss ein größeres Bewusstsein für Leerstände in der Bevölkerung und der Stadt geschaffen werden. Das Poster soll auf die Problematik „Leerstand“ hinweisen und den Betrachter zum Nachdenken anregen. Mit dem Spruch „Die Leere kotzt mich an“ verleiht das Poster dem Leerstand einen persönlichen Ausdruck – er spricht mit uns. Er beklagt sich über seinen Zustand und fordert auf etwas daran zu ändern.
Deutschland
2019
Truely He
Transgenetic Wheat
Haben genetisch veränderte Lebensmittel bereits Ihr tägliches Leben erreicht? Genießen Sie gerade jetzt ihr schreckliches genmanipuliertes Essen? Ich glaube nicht, dass gentechnisch veränderte Technologie perfekt sein kann. Viele Tests beweisen, dass unsere Gesundheit durch die Veränderung von Pflanzen-DNA bedroht ist. Daher ist es wichtig, aufmerksam die Entwicklung gentechnisch veränderter Lebensmittel auf der ganzen Welt zu verfolgen.
China
2013
Martin Wundsam
Kirchenkultur
Unter Verwendung eines heute doppeldeutig klingenden Meisner-Zitates aus den jährlichen Soldatengottesdiensten im Kölner Dom wird die Sakralisierung des modernen Kriegsapparates und zugleich die sexualisierte Gewalt in der Kirche ins Bild gesetzt. Erst ein genauer Blick – etwa auf den Verlauf der Soutanenknöpfe – erschließt die Abgründe der Bildmitte. Der priesterliche Amtsträger selbst ist gesichtslos, auf dem Hintergrund der liturgischen Farbe der Bußzeit dominiert ein Schwarz ohne Zukunft.
Deutschland
2011
Henrik Tersteegen
»Modus Operandi«
Die kapitalistische Verwertungslogik steuert uns zunehmend destruktiver auf den Abgrund der Selbstauslöschung zu. Der moderne Mensch verharrt in einer Haltung des passiven Aushaltens und der scheinbar bequemen Selbsttäuschung, wenn die Alternative eine notwendige Revolution wäre. Wir bleiben gelassen wie Hindukühe und betreiben business as usual.
Deutschland
2015
Fabian Krauss
72 Jungfrauen
Gehirnwäsche, geblendet und angeheizt durch verlockende Versprechungen, könnte jeder ein kontrollierbarer und gesichtsloser Extremist werden
Deutschland
2014
Fanny Oppler
No Time!
Beschreibung? Sorry, keine Zeit!
Schweiz
2015
Kai Bergmann
Alles Lüge
Das Plakat-Motiv hat zwei Bedeutungsebenen:
Eine direkte, wenn das Poster – umgeben von Marketingbotschaften – an einer Plakatwand hängt.
Und eine erkenntnistheoretische, wenn es der kritischen Objektivitätsdefinition der »Radikalen Konstruktivisten« eine grafische Form gibt.
Aber ein gutes Plakat erklärt sich selbst.
D
2013
Niko Singer
Fadeout
Wikipedia zählt derzeit über 30 andauernde Kriege und Konflikte auf der Welt – Ausschreitungen, wie aktuell in der Türkei nicht mitgezählt. Die meisten Konflikte werden nach wie vor ausgeblendet, obwohl die Sozialen Netzwerke uns heute zu direkten Beobachtern und Mitwissern machen.
Deutschland
2013
Vincenzo Fagnani
»Was du isst«
Magen und Gehirn sind streng miteinander verbunden, und jede Sinneserfahrung wird von diesen beiden wesentlichen Teilen unseres Organismus assimiliert und in Gefühle umgewandelt. Aus diesem Grund ernähren wir jedes Mal, wenn wir unseren Körper füttern auch unsere Seele.
Deutschland
2015
Felix Kosok
Nur ein Spiel
Zielsicher wie ein Stürmer den Ball vorantreibt, jagt im Geschäft des großen Weltfußballs ein Skandal den Nächsten. Doch eins ums andere Mal gibt es für die wirklichenVerantwortlichen nur die gelbe Karte. Darunter leiden die Zuschauer und die Spieler, welche zu stillschweigenden Komplizen werden. Es ist Zeit für einen Platzverweis!
Deutschland
2016
Mado Klümper
Putinocchio
Pinocchios Charakter, bekannt für Lügen und Geschichten erfinden, auf den russischen Präsidenten. Wladimir Putin projiziert.
Eine Persönlichkeit, die es schafft die ganze Welt zu betrügen. Ein wichtiges Beispiel ist die aktuelle Krise in der Ukraine.
Eine hinterlistige und scheinbar kooperative Einstellung kann manchmal grausamer sein, als sichtbare offene Brutalität.
Deutschland
2014
Lennart Hoes
Die Zähne zeigen
Die Idee war, einen positiven Gesichtsausdruck, bei dem man die Zähne sieht, zu zeigen, weil es Mut braucht dies zu tun. Haben Sie schon einmal versucht stumpf Ihre Zähne zu zeigen, um etwas zu erreichen? Meistens ist es die Mühe wert.